das kleine Venedig

Comacchio ist die originellste und faszinierendste Stadt des Po-Deltas.

Lange Zeit war sie von Ferrara, Ravenna und Venedig, von Päpsten wie von Kaisern umkämpft. Ihre Einwohner verstehen sich gewissermaßen als Erben der estruskischen Stadt Spina, auch wenn Comacchio “erst” in den Anfängen des Mittelalters auf einer Gruppe von dreizehn Inseln entstand. Die urbanistische und ökonomische Entwicklung der Stadt war seit jeher ganz vom Wasser der Valli ringsum gezeichnet. Fischfang, Bewirtschaftung der Lagunen und Salinen waren die Quelle ihres Reichtums wie der Grund für verheerende Auseinandersetzungen mit der Republik Venedig. Heute zeigt sich die Stadt in der einzigartigen Idylle ihrer Kanäle, Brücken, Kirchen und Palazzi und wird von Leuten mit ganz eigenem Charakter bewohnt, die stolz sind auf ihre Geschichte wie auf ihre Identität.

"Trepponti"
Trepponti ist das Wahrzeichen von Comacchio und idealer Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Lagunenstadt. Die faszinierende Brücke wurde 1638 vom ravennatischen Architekten Luca Danesi im Auftrag des Kardinals Giovan Battista Pallotta errichtet. Sie erhebt sich an einem Punkt, an dem fünf Kanäle zusammenfließen, und verfügt über fünf Treppen, die zu einem Plateau aus Istriastein hinaufführen. Am Fuß der Brücke stadteinwärts befindet sich der alte Fischmarkt, ein mehrfach restauriertes kleines Gebäude aus dem 17. Jh., in dem jeden Morgen frischer Fisch aus den Lagunen feilgeboten wird. Ein paar Schritte weiter befindet sich eine zweite Brücke, die Ponte degli Sbirri (ital. ‘sbirro’ = Scherge) genannt wird, weil das angrenzende Gebäude früher ein Gefängnis war



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